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In der Pilotenausbildung stellt der Sichtflug (VFR) immer die erste Phase der Ausbildung dar.
Dabei erlernt der angehende Pilot das grundlegende Handwerk des Fliegens. Im praktischen Teil wird der Schwerpunkt - analog zur realen Fliegerei - auf Systematik, korrektes Operating, Procedures und den Checks gelegt. Auch das richtige flugtaktische Vorgehen wird eingehend geübt.
Das Ziel dabei ist, dass der Pilot lernt, die an Bord anfallenden Arbeiten zeitgerecht, speditiv und ohne Verzögerungen auszuführen. Ebenfalls wichtig ist, dass sich der Pilot zur Gewohnheit macht, mental mindestens ein, besser zwei Legs im Vorsprung zu sein.
Beherrscht er diese Technik, so baut er Stress ab und schafft sich jede Menge freier Ressourcen, die er sich in unvorhergesehenen Situationen zu Nutze machen kann.
Beim Sichtflug orientiert sich der Pilot anhand von Anhaltspunkten, die ausserhalb des Flugzeuges liegen. Dies gilt sowohl für die Lage des Flugzeuges im Raum als auch zur Navigation.
Der Pilot navigiert dabei terrestrisch, das heisst anhand von Gelände- und Fernrichtpunkten. Als Basis hierfür verwendet er den zuvor erstellten Navigationsflugplan, den er während des Fluges permanent aktualisiert.
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